Die Ohrfeige

Am 7 November 1968 gab die Journalistin Beate Klarsfeld dem damaligen Bundeskanzler und CDU Mitglied Kurt Georg Kiesinger  auf einem Parteitag öffentlich eine Ohrfeige,

um auf dessen Nazivergangenheit und NSDAP Mitgliedschaft im dritten Reich aufmerksam zu machen.

Dieser Akt zivilen Ungehorsams ist Ausgangspunkt und Diskussionshintergrund dieses Theaterstücks, welches den politischen Diskurs in eine studentische WG

der Generation 'Millenium' verlegt. Am Küchentisch wird zunächst die Weltrevolution ausgerufen und nach Kaffee und Plunder ebenso schnell wieder vergessen.

Das Stück entstand als Gemeinschaftsarbeit von Studierenden des Studio für Literatur und Theater an der Uni Tübingen unter der Leitung von Dagmar Leupold.

Es wurde am Landestheater in Tübingen inszeniert.

Ein Hörspielfassung wurde bei der Buchmesse Leipzig prämiert.

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