FlatPress My FlatPress blog FlatPress Admin 2022 2022-09-27T01:16:30+00:00 Admin ~/ carpe noctem ~/?x=entry:entry200415-164652 2020-04-15T16:46:52+00:00 2020-04-15T16:46:52+00:00

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Bild: Lichtgarten (verjährt)

Nacht. Lau. Marktplatz im Laternenschein. Am Brunnen. Zerrissen, ihre Hose, mein Shirt. Sublime. Über Dächer und durch Vorgärten, über Zäune und Mauern. An Rosen , Ranken, Rinnen, rauen Wänden und blanken Zinnen, zerschlissen, abgekämpft und trunken vor Glück. Sie sitzt auf der Bank, den Kopf in den Nacken gelegt, noch Farbe im Gesicht. Morgen werden es alle wissen. Wir haben den Worten Bedeutung verliehen, haben die Parolen ausgegeben. Gelebt, befreit und farbenfroh. Wir begießen unser Gelingen, während durch nahe Gassen Sirenen erklingen. Sie zündet eine Zigarette an. Ringe durch Ringe. Knisterndes Glimmen, Knisternde Luft.    Und ich sinke neben sie. Sie legt meine Hand in ihren warmen Schoß. Verschwitzt und verschmitzt sehen wir uns an. ‚Heute noch was vor?‘ frage ich. Sie lächelt und wiegt langsam den Kopf. Lüsterne Träume, verbotene Räume. Doch nähert sich zwischen den Bäumen dort vorn, Blaulicht und gellendes Martinshorn. Und wir flüchten über Stock und Stein, zwischen Rabe, Mond und Reiher, zwischen Park und Schloss und Weiher. Unter Kastanien und Linden verliert sich unsere Spur, während die Sirenen in der Ferne verhallen. Diese Nacht. Immer ein Geheimnis.

be water, my friend ~/?x=entry:entry200406-205700 2020-04-06T20:57:00+00:00 2020-04-06T20:57:00+00:00

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Bild: Lichtgarten

πάντα ῥεῖ - Pánta chorei kaì oudèn ménei - …alles fließt fort und nichts bleibt, da ist nur ewiges Werden und Wandeln…

Wenn die Welt durch dich und mich fließt - Information, Licht, Wirklichkeit, Wein und Rhabarber
Wenn alles sich werdend und vergehend gegenseitig bedingt
Wenn das Sein Bewegung ist
Kann es für dich und mich nur den Weg ohne Ziel geben
Da die Wahrheit ohne uns nichts ist
Da jedes Teil in Beziehung wird und vergeht
Da nichts Alles ist
kann ich nicht ur-teilen
muss ich mich morgen verändern um bei dir zu sein
Sind wir nichts und die Wahrheit ohne uns alles.
Lass uns nicht aufhören wollen, zu werden.
Lass uns versuchen, dass Sein nicht festzuhalten.
Lass uns an uns scheitern, dass wir leben.

“Be water, my friend” (B.Lee) 

Sonne Mond und Sterne ~/?x=entry:entry200328-194254 2020-03-28T19:42:54+00:00 2020-03-28T19:42:54+00:00

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Bild: Lichtgarten

Für die Sinne - Für Harmonie - Für die Suche - Für das Sein - Für Gedanken - Für Dich - Für Mich - Für die Verständigung - Für das Verstehen

Irgendwie muss man immer anfangen. Immer und immer wieder. Jeden Tag. Und manchmal noch ein wenig mehr. Einen Blog starten, Gedanken und Ideen teilen mit der Welt. Sich zurückziehen aus dem Zurückziehen. Die Unantastbarkeit der stillen Beobachtung aufgeben… wobei…  noch schreibe ich hier Worte im Stillen und von ein paar wagen Andeutungen abgesehen, weiß niemand, dass ich gerade hier sitze und schreibe. Es ist kein großer Akt, ein unbedeutender Schritt für die Menschheit, umso bedeutsamer für mich. Ich schreibe mir Mut zu. Bestärke mich in Worten, so unsicher und verletzlich es sich auch anfühlt, am aufmerksamkeitsheischenden Wettbewerb im Nimbus der weltweiten Vernetzung teilzunehmen. Vielleicht werde ich schreiben und es wird nie gelesen werden. Vielleicht entwickelt sich über diesen Blog aber auch ein Gespräch mit der Welt. Vielleicht finde ich hier den Raum, Gedanken und Gefühle zu teilen, die mich im Stillen beschäftigen. Vielleicht muss es genau so anfangen. 

‘Sonne Mond und Sterne’ heißt ein Programm an dem ich schon über zehn Jahre arbeite. Lesung, Musik und Videoinstallation über das Universum, welches wir in uns tragen und in den Himmel projizieren. Ich weiß nicht, ob es jemals fertig wird. Bislang fertig ist nur der ‘Mond’-Teil, Skizzen zur Musik und der Installation. Immer wieder habe ich über die Jahre Puzzlestücke gesammelt, die die fehlenden Teile zusammenfügen könnten… wenn mir eines Tages der Himmel auf den Kopf fällt.

‘Sonne Mond und Sterne’ heißt ein Programm von Harald Lesch und der Musikgruppe Quadro Nuevo, welches ich dieser Tage besuchte. Lesung und Musik über das Universum, welches der Himmel in uns projiziert. Lesch erzählte kurzweilige Anekdoten über seine astrophysikalische Weltenschau. Quadro Nuevo gaben Planetenklänge quer durch den Baukasten ihres Ethnoinstrumentariums. So sehr ich alle anwesenden Vortragenden als Lehrer und Kreative schätze, war das Programm nett und bekömmlich und ohne Nachwirkungen. Und es war so ganz anders, als das, was mir die letzten Jahre zu besagtem Titel durch den Kopf ging. 
Ich habe an dem Abend beschlossen, mit dem Schreiben eines Blogs zu beginnen. Nicht länger zu warten, bis eines Tages das ganze Puzzle zusammenfällt. Einfach dasitzen und regelmäßig schreiben. Ideen in die Welt hinausprojizieren und sehen, was zurück reflektiert wird. Vielleicht ist alles nur ein Spiel.

Passion ~/?x=entry:entry200327-174417 2020-03-27T17:44:17+00:00 2020-03-27T17:44:17+00:00

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Bild:Lichtgarten

Aufgrund der aktuellen Situation gibt es dieses Jahr keine Veranstaltung zur Passionszeit. Die Veröffentlichung einer Videofassung meiner Lesung zu Kreuzweg und Ewiger Wiederkehr wird bis Karfreitag 2020 angestrebt. Da die Musik zum Programm durch das Ensemble Allewind aus organisatorischen Gründen leider nicht mit aufgenommen werden kann, möchte ich an dieser Stelle auf die Homepage der Formation aufmerksam machen: www.allewind.de 

Corona ~/?x=entry:entry200327-172601 2020-03-27T17:26:01+00:00 2020-03-27T17:26:01+00:00

Daniel Martin Diaz.jpgBild: Daniel Martin Diaz

Corona! Alarm! “Das wird man jawohl noch sagen dürfen…” Ich habe Angst - weniger vor Sars-Cov-2, mehr vor den Folgen! Ihr da draußen macht mir (schon ein wenig/mehr) Angst! Nicht so einzeln, konkret, sondern als diffuse schwülschwitzende Masse. Wenn ich dieser Tage meine Meinung kundtue, ruhig zu bleiben und Panik zu vermeiden, fühle ich mich mit Vorwürfen konfrontiert, den Ernst der Lage zu verkennen und für jeden Erkrankten indirekt mitverantwortlich zu sein. Dabei schätze ich die die Situation durchaus “ernst” ein. Ich werde nur diesen einen Post veröffentlichen und fortan zum Thema schweigen, sollte sich meine Position nicht wesentlich verändern. Ich gehe davon aus, dass in ’sozialen’ Medien geführte Kampfhaltung, Bevormundung, gegenseitige Kontrolle, Geltungsdrang und Schwarz-Weiß-Denken vielfach toxische Züge angenommen haben und eine Eskalation im sozialen und politischen Mit-/Gegeneinander fördern. Ich halte gegenseitige Zurechtweisung für unangebracht und nicht förderlich. Jeder weitere erhobene Zeigefinger und ‘Panikpost’ wirkt als ‘Verstärkereffekt’ und zerstört grundlegendes Vertrauen in die Gemeinschaft. Überall lese und höre ich von Vorwürfen und Anklagen gegen die ‘Schuldigen’ (chinesische Geheimlaboratorien, Deep State Vasallen, Italienische Studenten, Skiurlauber, Geschäftsreisende, ignorante Rentner, asoziale Nachbarn,…)… manche Anklagen beziehe ich auf mich, wenn sie sich gegen jene richten, die ‘ohne Sinn und Verstand’ die Gefährlichkeit des Virus relativieren. Ich relativiere allerdings. Und ich bilde mir ein, dies mit Sinn und Verstand zu tun. Da ist dieses Virus in unseren Köpfen und zerstört Vertrauen in öffentliche Ordnung. Da sind Bilder von einem winzigen sich rasant vermehrenden ‚alienartigen‘ Knubbel, ein Killervirus, ein ‘Gegner’, ein ‘Feind’, der/das sich anschickt, uns alle zerstören zu ‘wollen’, übergroß und überall. Ideographischer Bullshit! Ist doch Quatsch, oder? Da ist ein lebloser organischer Strukturklumpen, mit mutierter Erbinformation, der sich in Wirtszellen repliziert, weitergereicht wird und Abwehrreaktionen im menschlichen Organismus verursacht und im schlimmsten Fall zu Systemzusammenbrüchen mit Todesfolgen führt, was der weiteren Verbreitung des Virus nicht dient und schon gar nicht vom Virus ‘beabsichtigt’ ist- Punkt. Umso schlimmer, könnte man denken,- dem Virus können wir nicht mit Psychologie begegnen, ihm keine Absicht unterstellen und es nicht überlisten, in eine Falle locken und töten. Lebewesen, wie der Mensch sind anpassungsfähig an ihr Umfeld und das Netzwerk der Natur steht im beständigen Informationsaustausch und -wettbewerb. Der Mensch wird hoffentlich schnell auf die veränderte Informationslage eine Antwort finden. Daran arbeiten nicht zuletzt auch viele Spezialisten rund um die Uhr. Sehr viele im Stillen, repräsentiert durch wenige Gesichter in der Öffentlichkeit, zu welchen die Gemeinheit dann sympathie- und verständnisabhängig Vertrauen oder Misstrauen aufbaut. “Vieles ist noch unklar, die Zahlen noch schwer interpretierbar, es gibt im Verhältnis zu anderen bedrohlichen Krankheiten verhältnismäßig wenige Tote- aber es wird über eine Ausgangssperre nachgedacht?-…die verschweigen uns doch was, die wissen doch mehr, als sie zugeben!” -höre ich immer wieder- glaub ich nicht- ist einfach schwierig, ohne ausreichende Information ‘angemessen’ zu reagieren. „Wie man es macht, ist es verkehrt“- zu schnell reagiert führt zu Panik - zu langsam reagiert führt erst recht zu Panik. Panik, Panik, Panik -> lebenszeitverkürzende Stressreaktion. Die Mediziner, die ich in letzter Zeit persönlich sprechen konnte, halten die allgemeine Angst vor dem Virus für übertrieben und viele haben Sorge, dass gerade diese Angst Versorgungsprobleme im Gesundheitswesen heraufbeschwört. So gar nicht übertrieben ist auch für sie die Sorge davor, dass bei einer sich exponentiell ausbreitenden Welle ernstzunehmender Krankheitsverläufe das Gesundheitssystem nicht genug Kapazitäten aufweisen könnte, wenn nun jeder mit jedem Schnupfen zum Arzt rennt oder den Gesundheitsbehörden hinterhertelefoniert. flatten the curve – waren doch genug Zombiefilme, Computerspiele, Postapokalypsethriller, und Essays zu Globalisierungsängsten die letzten Jahre, um das System völlig unabhängig vom Bildungszugang zu verstehen. Dass es so kommt, war auch vor nem Monat schon klar. Seit ner Woche schreien sich die Menschen nun im Chor mit Caps Lock FLATTEN THE CURVE! an, als würde das Mantra nicht eh in allen Morgennachrichten wiederholt werden. Gleichzeitig fühlen sich gefühlt alle im Epizentrum des Weltuntergangs ….- ist auch kein Hörensagen- wie jedes Frühjahr, erzählt mir in meinem Umfeld jede/r zweite von ‘Angeschlagenheit’, Husten/Schnupfen/Heiserkeit, Müdigkeit, … mit dem Unterschied - dieses Jahr tut es jede/r mit mehr oder weniger Augenzwinkern/mehr oder weniger panisch “wird wohl Corona sein….” - nicht witzig. Überheblicher Zynismus oder Hysterischer Egozentrismus- seis drum. Hab ich vor nem Monat (mit Augenzwinkern) selbst auch gemacht- Entschuldigung, bitte. Ich glaube nur sehr eingeschränkt an intelligente Selbstbestimmung und Erhabenheit des Individuums. Ich halte unser aller Verhalten schwerwiegend durch kollektive Informationsstrukturen geprägt und im Internet schaffen wir nun permanent konkurrierende Informationsblasen, die uns mehr oder weniger Halt und Identifikation bieten. Im Moment erscheinen mir viele Blasen völlig haltlos und Menschen bestärken und befeuern gegenseitig Furcht und Wahn. Auf der anderen Seite freue ich mich über jeden Post, in dem Solidarität und Mitgefühl zum Ausdruck gebracht wird. Hier wünschte ich mir ebenso reges Teilen und sich gegenseitig ‘bestärken’- wir ich mir Ablehnung/Ignoranz bei den Klopapier-Desinfektionszäpfchen-Prepperbunkerbauer-Maschinenpistolen-Hamsterkäufen-posts wünschte (während die einen sich noch empören, schleifen andere schon die Messer, denn „wir müssen ja bereit sein, uns zu verteidigen,- die ‘anderen’ scheinen ja schon aufzurüsten“)… Unsere gesellschaftliche Ordnung und unser Gemeinwesen erscheint mir äußerst fragil und immer wieder haben vermeintlich kleine Krisen die über Generationen gewachsenen Regeln für Zusammenhalt, Gerechtigkeit und Fairness wieder zunichte gemacht. Ja, ich wünschte mir auch eindeutige Signale vom Bürgermeisteramt bis ins europäische Parlament, dass nicht nur eine Handvoll Virologen, Juristen, Politikwissenschaftler unter Leitung eines Bankkaufmanns als Gesundheitsminister in nationaler Abschottung die Kompetenz für die Krisenbewältigung alleine stemmen. Ich hoffe, dass genug Experten für menschliche Ordnungssysteme und Krisenbewältigung zur Rate gezogen werden und auch Soziologen, Psychologen, Philosophen, Bioinformatiker, und und…gleichermaßen Anteil an der Entscheidungsfindung haben. Das würde für mich ein großes Vertrauensplus bedeuten. Und es wäre imo der richtige Zeitpunkt, diesen Experten Diskurs öffentlich anzukurbeln und auch für nach der Krise beizubehalten. Wir könnten ja mal anfangen, die Zusammenträge diverser Enquete-Kommissionen ernst zu nehmen und politisches Handeln folgen zu lassen. Unser Gesellschaftssystem bietet viele Möglichkeiten, diese und alle anderen Krisen dieser Zeit zu bewältigen. Ich kann nicht verstehen, wie von mir geschätzte Freunde gerade dies für den rechten Zeitpunkt halten, den großen ‘Systemumsturz’ zu fordern, die große ‘Neuordnung’, den Zusammenbruch der kapitalistischen Weltverschwörung und ich distanziere mich davon. Ich wünsche mir Solidarität und Vertrauen in das bestehende System. Ich wünsche mir Ruhe und Besonnenheit in dieser ‘Ausnahmesituation!’ und möglichst bald Rückkehr zur Öffnung von Grenzen in Raum und Zeit und Geist, so dass wir im besonnenen Diskurs weitere Schritte für das Gemeinwohl angehen können. Vielleicht lohnt auch die Debatte um ‘bedingungsloses Grundeinkommen’ erst, wenn die nahende Inflation abgewendet ist. Ich wünsche mir, dass wir alle daraus lernen, wenn wir nun etwas zur Ruhe kommen und merken, es geht uns auch noch gut, wenn wir `nen Gang runterschalten. Ich wünsche mir, dass unsere eingeschränkten Aktionsräume möglichst positive Auswirkungen auf die Umwelt haben und wir uns unseren Einfluss in großer Deutlichkeit vor Augen führen, so dass wir uns in unseren weiteren Handlungen nicht herausreden. Ich wünsche mir, dass Menschen Vernunft zeigen und nicht auf Krisenmodus/Überlebenstrieb/homohominilupus umschalten. … Nichts deutet für mich daraufhin, dass dieses Virus den Menschen vom Erdball räumen könnte- doch die Geschichte hat immer bewiesen, dass der Mensch sich in Krisen häufig gegenseitig Recht und Freiheit abspricht, wenn er sich nicht gleich gegenseitig vom Erdball räumt. Dies und nur dies ist meine ‘Relativierung’ der Panik. Abstand halten, nur das Allernötigste einkaufen, und den Spaziergang von der Shoppingmall in den Wald verlagern- sehr sehr easy! Soziales Miteinander bei räumlicher Trennung (nicht sozialer!) im Internetzeitalter sehr sehr easy! Tägliche Nachrichten und alle gemeinschaftlich relevanten Informationen zu Sars-Cov-2 innerhalb von wenigen Minuten aktualisieren (Rundblick: z.B: Blogs der Öffentlich Rechtlichen Medien / Hompages der Forschungsinstitute/ wo-wenn möglich auch ein Blick auf die Nachrichten im Ausland) sehr sehr easy! Händewaschen, immer und immer wieder- sehr sehr easy! Menschen unterstützen und dankbar sein, welche gerade auf 150% für die Allgemeinheit arbeiten, während andere gerade in ihrem Schaffen ausgebremst werden und unter Existenzängsten leiden (Wir können alle Helden sein, wenn wir uns gegenseitig wahrnehmen und schätzen!) - Unterstützung des Umfelds ist nicht immer easy aber wichtig und machbar! Sich auf all das ‚Schöne‘ und ‚Gute‘ besinnen, Pflanzen auf dem Fensterbrett vorziehen, Knopf annähen, Minigolfanlage im Wohnzimmer bauen, Kopfstand üben, sich im Chat beim Livestream des nächsten Kulturzentrums treffen. Lieblingsbücher lesen, Ruhe im Homeoffice abseits des Großraumbüros genießen, Fotoalben auch mal angucken, stricken lernen, Schulfernsehen, Bob Ross oder Black Books bingewatchen und dabei Socken sortieren, jonglieren lernen, oder an technischem Gerät rumschrauben. Wer Lust auf PC- Games (Simulationen) zum Thema hat, kann bei Vax! Die Menschheit retten und sie dann bei Plague.Inc wieder vernichten. Atmen und lächeln, abwarten und Tee trinken. Ich wünsche mir, dieser für Facebook etwas überdimensionierte Post ist übertrieben und wird schon bald belächelt werden können. Ich wünsche mir, dieser Post wird überhaupt gelesen und erklärt, warum ich die nächsten Tage meinen Blog eröffnen werde, ohne weiter auf Corona einzugehen, sondern im Gegenteil ‚Wichtigeres‘ be-schreiben möchte. Und ich freue mich über alle die Beiträge in den ‚sozialen‘ Medien, die mein Weltbild erweitern, statt es zu verengen. Macht euch/mir keine Angst (,bitte), passt auf euch auf, werdet gesund und bleibt besonnen. Ich mach mir jetzt nen Tee und gehe malen…