Morgen schon Trauben

 

Durch das Licht ein Rasseln,

 Säbel ziehen Spuren nach

 und wetzen sich im Sande

 wo sonst nur Fäden wollüstig sich knäulten,

 sich umgarnten.

Durchgetreten ist die Torheit,

sperrangelt sich weit durch Schuppen auf den Augen.

Damals,

 sagst du

 und ziehst die Fäden nach.

Heute,

 sage ich

 und häute mich,

 denn damals war mal da, mal nicht.

Abgebrannt und ausgekohlt und Häupter aus Asche auf platonischen Körpern.

Morgen,

 sagst du

 und spinnst hinfort.

Niemals,

sage ich

 und verblasse           

 und lese die Trauben, die einmal Wein waren.

durch das Licht